Schneeschuhwandern auf der Zugspitze – ein grandioser Spaß

Noch nie war ich Schneeschuhwandern. Noch nie war ich oben auf der Zugspitze. Auch diese beiden Punkte auf meiner persönlichen Lebens-Todo-Liste kann ich nun abhaken. Danke an Vanessa von V’s World, die diesen wunderbaren Tag initiiert und organisiert hat. Das war toll!

Los ging’s unten in Grainau mit der neuen Gondel der Zugspitzbahn. Eine super entspannte und angenehme Fahrt. Selbst für mich als Höhenangst-Geplagtem. Kein Problem!

Schneeschuhwandern auf der Zugspitze

Schneeschuhwandern auf der Zugspitze

Oben dann mit der Gondel hinab aufs Zugspitzplatt und endlich die Schneeschuhe angeschnallt. Pia, unsere Schneeschuh-Führerin, erklärte uns kurz, was zu beachten ist. Und verriet uns, dass es total easy ist, mit den Schneeschuhen über den Schnee zu gelangen: „Einfach wie Zuhause mit Hausschuhen an den Füßen über den Boden schlappen.“ Jo. Sie hatte recht. Total einfach! Und an Steilstücken einfach die Metallkrallen an der Fußspitze nutzen und wie ein Bär mit seinen Tatzen sich in den Schnee haken.

Schneeschuhwandern auf der Zugspitze

Schneeschuhwandern auf der Zugspitze

Ich war die ganze Zeit überrascht, wie extrem gut man mit den Schneeschuhen laufen kann. Stark! Das hat Laune gemacht. Und mir als Wanderer, der sonst immer mit Alpin-Ski unterwegs ist, ganz neue Perspektiven außerhalb der Pisten erlaubt. Auge und Seele waren extrem dankbar dafür. Ständig zauberte mir dieser Tag ein fettes Grinsen ins Gesicht!

Selbst ein auf den ersten Blick recht steiles Stück hinauf bis an die Kante oberhalb des Zugspitzplatts bewältigte die komplette Gruppe nahezu problemlos. Oben dann der Blick hinab auf Ehrwald in Tirol. Dort geht es hunderte Meter steil hinab. Was bedeutet: Ich sparte mir diesen Blick und blieb besser zwei Meter unterhalb der Kante. Soll aber gigantisch gewesen sein, habe ich mir berichten lassen. :)

Im Igludorf auf dem Zugspitzplatt: Eingang

Im Igludorf auf dem Zugspitzplatt: Eingang

Von da ging es hinab Richtung Iglu-Dorf. Faszinierend, auf was geniale Ideen kreative Menschen kommen. Von außen eher unscheinbar, entpuppt sich dieses Eis-Hotel als ein optisch-kreatives Highlight mit viel Eis-Kunst innen drin. Ein neuer Punkt ist damit auf meiner Lebens-Todo-Liste hinzu gekommen. Eine Nacht in einem Iglu-Dorf – das hätte was. Mal schauen.

Die Schneeschuhe wurden abgeschnallt, die Wanderung war nach zweieinhalb Stunden schon vorbei. Körperlich zwar anstrengend, aber absolut machbar! Ich bin mir sicher: das war nicht meine letzte Schneeschuhwanderung. Das hat Spaß gemacht und dem Körper, wie auch der Seele, sehr gut getan.

Auf dem Zugspitzplatt, Januar 2018

Auf dem Zugspitzplatt, Januar 2018

Da ich nun schonmal oben auf der Zugspitze war, nutzte ich die Zeit bis zum Dunkelwerden, um die dortigen Pisten zu testen. Meine Ski hatte ich extra mitgebracht. Und so stand weiterem Fun mit Ski unter den Füßen nichts im Weg. Alle Pisten waren an diesem wunderbaren Sonnentag offen, alle Lifte in Betrieb. Ein genialer Sonntag konnte ausklingen. Danke an alle, die Teil des Tages auf der Zugspitze waren!

Ich werde wiederkommen! Und kann Schneeschuhwandern allen nur wärmstens empfehlen. Es macht Spaß und ermöglicht ganz neue Perspektiven im Schnee.

In Avoriaz schnell von unten nach oben gelangen

Ich hatte es in meinem Blogbeitrag neulich ja schon kurz geschrieben: ich war bei meinem Skiurlaub im Januar total begeistert von der Infrastruktur in Avoriaz. Komplett autofrei. Und dennoch ist alles unglaublich schnell und einfach zu erreichen. Auch ohne Ski unter den Füßen!

Unser Appartment lag im höchstgelegenen Gebäude von Avoriaz. Und dennoch brauchten wir zu Fuß weniger als zehn Minuten bis hinab in die Haupt-Einkaufsstraße, in der sich neben etlichen Restaurants, dem Tourismus-Office auch ein Supermarkt und ein großartiger Bäcker befinden. Hierfür konnten wir zwei Lifts nutzen sowie die öffentlichen Passagen, die in den Appartment-Häusern für die Touristen angelegt wurden. Man wandelt also im Trockenen und gelangt über die Lifte oder auch Rolltreppen hinauf bzw. hinab.

Hier ein paar Aufnahmen von Weiterlesen

Avoriaz im Januar – ein Traum im Schnee

In Avoriaz ankommen fühlt sich an wie das Betreten einer von Luc Besson kreierten Welt aus „Das fünfte Element“. Magisch fügt sich diese doch eigentlich künstliche Stadt auf 1.800 Meter in die Kulisse der französischen Bergwelt ein. Schon seit über 50 Jahren existiert Avoriaz. Und dennoch wirkt dieser Ort so futuristisch und innovativ wie aus Star Wars. Es ist den Machern gelungen, eine Stadt zu bauen, die dem Auge gut tut. Und die dort perfekt hinzupassen scheint.

Was mir so enorm gefällt, ist zum einen das Autofrei-Konzept des Ortes. Man findet in den „Straßen“ ausschließlich Pferdekutschen und die Transport-Raupen, mit denen das Gepäck in die Hotels gefahren wird. Und natürlich Skifahrer! Alle Wege sind mit Schnee bedeckt und lassen sich gut mit Skiern oder auch zu Fuß begehen.

Balkonblick über Avoriaz bis hinab nach Morzine

Balkonblick über Avoriaz bis hinab nach Morzine

Vom Parkhaus, in dem wir unser Auto abgestellt hatten, brachte uns eine solche Raupe bis hoch ins Appartment-Haus, welches das am höchsten gelegene Gebäude von Avoriaz ist. Yeah! Perfekte Aussicht vom Balkon bis hinab nach Morzine. Ein Traum, den wir sehr genossen haben.

Das Lift-System von Avoriaz

Lift in Avoriaz

Lift in Avoriaz mit unserem Quartier ganz oben

Anfangs machte mir die Lage unseres Quartiers etwas Angst. Ein Hotel ganz oben? Oje. Das drohte anstrengend zu werden. Doch schnell entdeckten wir das extrem geniale System von Fahrstühlen und öffentlichen Inhouse-Passagen, welches alle Bereiche von Avoriaz auch für Fußgänger und Einkäufe schleppende Menschen verbindet. So gestaltete sich der Weg in den Supermarkt – Preise übrigens nicht überzogen, sondern angenehm normal. Und das Baguette dort exzellent! – zu einem überhaupt nicht anstrengenden Gang von ca. Weiterlesen

Drohnen-Impressionen aus der Partnach-Klamm

Die Partnach-Klamm bei Garmisch-Partenkirchen ist zweifelsohne eines der beeindruckendsten und schönsten Ziele für eine gemütliche Wanderung. Wie es in der Klamm aussieht, habe ich in etlichen Fotostrecken schon versucht festzuhalten. Dieses Drohnen-Video zeigt noch einmal ganz neue Perspektiven auf. Stark und sehenswert.

Die Wettersteinbahn und Gams-Alm – getestet im Februar 2016 (Video)

Nachdem ich so extrem begeistert war – und immer noch bin – vom Skigebiet Ehrwalder Alm, wollte ich mir endlich auch einmal das Skigebiet der Wettersteinbahnen direkt unterhalb der Zugspitze am Rand von Ehrwald anschauen. Leider wählte ich dafür einen stark bewölkten und recht ungemütlichen Tag. Darunter musste dann meine Kritik an der Wettersteinbahn selbst arg leiden. Aber sehen Sie selbst:

Prinzipiell ist dieses kleine Skigebiet eine recht sympathische Abwechslung. Gerade die Gams-Alm mag ich besonders gern. Auch im Sommer, wo wir öfters eine kleine Wanderung dorthin unternehmen. Auch der Skihang dort lässt sich großartig fahren. Wunderbar breit, immer mit dem Wettersteinmassiv im Rücken. Das hat schon was!

Traumhafte Ski-Bedingungen auf der Ehrwalder Alm (Video)

Februar 2016. Es ist ein verdammt schneearmer Winter. Aber in den Alpen sind die Skibedingungen erstaunlich gut. Was zum einen damit zu tun hat, dass es dann doch mal eine Woche lang diesen Winter ausreichend Schneefall gab. Und dass zum anderen in den meisten Skigebieten die Beschneiungsanlagen inklusive Schneekanonen und Wasserreservoir für die Schneekanonen mittlerweile auf einem beachtlichen Stand sind. Überall lässt sich auch noch im Februar (und vermutlich auch im März) prima Skifahren. Die Nächte sind zumeist über 1.500 frostig, die Pisten frieren wieder gut zu und können einwandfrei präpariert werden.

Mein Skitag im Skigebiet „Ehrwalder Alm“ jedenfalls war einfach nur traumhaft. Auch wenn akute Sonnenbrandgefahr bestand. Strahlend blauer Himmel, Pisten vom Feinsten, ein herrlich kühles Bier in der Sonne – was will man mehr. Aber sehen sie selbst:

Und hier das Video von der Gaistalabfahrt, von oben runter bis zur Gaistalbahn, über die Feldernangerabfahrt. Alles blaue Piste. Da kann man den Ski super laufen lassen. Breite Pisten. Spaß ohne Ende.