Ischgl in Tirol war 2011 einer der ersten Orte, in denen man schon Skifahren konnte. Und das erstaunlich gut. Wir haben es einen Sonntag sehr genossen. Mehr dazu auf “Ich in Garmisch-Partenkirchen“. Und in meinem Flickr-Album dazu.
Der Papstpalast in Avignon
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Avignon gehört sicher zu den Highlights eines jeden Besuchs in der Provence. Bekannt ist die Stadt im Departement Vaucluse vor allem durch den Papstpalast und die Brücke St Bénézet. Fast jeder kennt das Kinderlied “Sur le Pont d`Avignon l`on y danse …”, die die bekannteste Brücke der Stadt und das Wahrzeichen Avignons besingt. Die Brücke war vor über 800 Jahren die längste Brücke der Welt und überspannte mit 22 Bögen und einer Länge von fast 900 Metern die Rhône. Anders als im Kinderlied wurde damals aber nicht auf sondern unter der Brücke getanzt, da hier das Rotlichtviertel der Stadt war. Heute sind von der Brücke nur noch vier Brückenbögen übrig.
Besser erhalten dagegen ist der Papstpalast. Aber was macht eigentlich ein Papstpalast in Avignon? Bis 1309 war Avignon eine wenig beachtete Provinzstadt. Das änderte sich schlagartig mit dem französischen Papst Clemens V. Er reist erst gar nicht nach Rom, sondern ließ sich in Lyon zum Papst weihen und wählte 1309 Avignon zu seiner neuen Residenz aus. Nach ihm kamen noch weitere sechs Päpste und fünf Gegenpäpste. Sie machten die Stadt zur größten Baustelle des 14. Jahrhunderts. Von außen sieht der Papstpalast eher wie eine Festung aus. Es gibt Schießscharten oder etwa Pechnasen, um unliebsame Besucher abzuhalten. Im Inneren der Anlage, die sich in einen alten und einen neuen Palast unterteilen lässt, wird dann aber schnell der repräsentative Charakter mit seinen Innenhöfen und riesigen Sälen deutlich. Während der Französischen Revolution wollte man den Palast abreißen. Das scheiterte aber an der gewaltigen Größe des Baus, der eine Nutzfläche von 15.000 m² hat. Stattdessen nutzte man den Palast als Gefängnis und anschließend bis 1906 als Kaserne. Heute ist er wieder ein Touristenmagnet und jedes Jahr im Juli einer der Austragungsorte des “Festival d`Art Dramatique”, das die Stadt über mehrere Woche zu einer riesigen Bühne macht.…
Ein malerischer Ort: Grainau
Grainau, unterhalb der Zugspitze, ist ein malerischer Ort. Ein wenig an die Seite gedrängt durch Garmisch-Partenkirchen, ticken die Uhren hier noch wunderbar entspannt. Und die Berge laden zum Wandern und Klettern ein. Herrlich.
Herbstbild aus Garmisch-Partenkirchen
Wunderschön ist es gerade in Garmisch-Partenkirchen. Eigentlich Herbst, aber fast schon Winter. 3 Minuten davor.
Bimmelbammel in Garmisch-Partenkirchen
Hier ein paar Aufnahmen von meinen neuen Freunden in Garmisch-Partenkirchen: den über 100 Kühen, deren Glockengeläut tagtäglich mein Ohr entzückt. :)
Almabtrieb in den Alpen
So schaut ein Almabtrieb durch den Ort in den Alpen, genauer gesagt in Krün, im Werdenfelser Land (Bayern) aus. Hier lebt noch die Tradition. Und das ist wunderbar so. Ein herrlicher Tag bei Sonne und einem herrlichen Volksfest in Krün.
Mehr dazu auf “Ich in Garmisch-Partenkirchen”.…
Das Ritterfest Ehrenberg 2011
Erstmalig waren wir in südlich von Brandenburg auf einem Mittelalterfest. Es ging von Garmisch-Partenkirchen aus rüber nach Ehrenberg bei Reutte zum Römer- und Ritterfest Ehrenberg “Die Zeitreise”.
Preise: fair. Vor allem in Anbetracht dessen, was einem alles geboten wird. Der Mittelaltermarkt ist riesig. Mit vielen guten Ständen. Dazu gutes Essen zu ebenfalls fairen Preisen. Und dann: Unterhaltung ohne Ende. Ritterturnier, Konzerte, eine Schlacht, die Parade – die kaum zu enden scheint – aller Teilnehmer. Ein grandioser Tag war das! Acht Stunden Spaß ohne Ende.
Hier ein paar Bilder. Mehr Impressionen im Artikel “Es war großartig! – Impressionen vom Ritterfest Ehrenberg“.
Der ehemalige Plänterwald, heute Spreepark, in Berlin im Jahre 2011
Seit nun schon zehn Jahren ist dies eines der ganz traurigen Kapitel Berlins. Der ehemalige Plänterwald, in dem ich selbst als Kind oft war, gammelt weiter vor sich hin. Hier ein Blick hinein. Danke an den Macher für dieses Video!
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Die hässliche Humboldt-Box auf dem Schlossplatz in Berlin
Das hässlichste Gebäude Berlins hat Konkurrenz bekommen. Die Humboldt-Box auf dem Schlossplatz im alten Zentrum Berlins ist sowas von… Ach was solls. Manch einer mag es innovativ finden. (Wobei ich bisher noch niemanden gehört habe, der dieses Ungetüm gelungen fand.) Was ich allerdings am widerlichsten finde, ist, dass dieses Ding ständig den Blick auf eines der historischen Bauwerke der Stadt versperrt. Mal ist es im Weg wenn man zum Dom schaut. Mal kann man das Rote Rathaus kaum noch sehen. Mal Unter den Linden. Immer drängelt sich dieses Ding ins Blickfeld. Und das macht mich traurig.
Das soll nun die (temporäre) Verschönerung des Stadtbildes sein, nachdem man den Palast der Republik entfernt hat? Das hat das alte Zentrum Berlins nicht verdient. Aber ich bin dann ja zum Glück bald weg und muss das Ding nicht länger ertragen.
Abschieds-Spaziergang durch Berlin: Humboldt Uni – Unter den Linden – Brandenburger Tor – Gendarmenmarkt
Um Abschied zu nehmen von Berlin waren wir am vergangenen Sonntag noch einmal im Zentrum. Also – dem von Ost-Berlin. Denn hier bin ich groß geworden. Im Osten der Stadt.
Start am Hauptgebäude der Humboldt-Universität. Hier habe ich vor 15 Jahren studiert. Geschichte. „Brotlose Kunst“ dachte ich damals. Aber ich tat es vor allem für meinen Kopf. Und aus Neugier. Weil ich lernen wollte, wie bestimmte Dinge wirklich waren. Denn ich ging in der DDR zur Schule.
Weiter geht es von dort die Straße „Unter den Linden“ entlang. Sie hat sich vielfach gewandelt seit ich das erste Mal – wird wohl vor über 30 Jahren gewesen sein – hier entlang gegangen bin. Damals noch durfte man nicht bis heran ans Brandenburger Tor. Sperrgebiet. Die deutsch-deutsche Grenze. Für mich gelebte Normalität. Ich kannte es ja nicht anders.
Sie sind fast schön, die Linden. Wenn nicht doch überall Baustellen wären. Wie in ganz Berlin. Berlin wird nie fertig. Immer wird irgendwo gebaut, erneuert, saniert. Man hat das Gefühl in einer Dauerbaustelle gefangen zu sein. So auch auf den Linden. Eines der für mich schönsten Gebäude der Stadt ist die russische Botschaft. Die hat was.
Kutschen fahren vorbei. Eine schöne Sache. Nur: warum haben die Kutscher Jogging-Jacken aus den 80ern an? Ist das der Berlin-Style? Ach – armes Berlin. So ist halt Berlin. Nett, anders, eigenartig, oft bizarr-komisch. Manchmal auch traurig billig. Aber hin und wieder auch…
















